Kostenaufstellung für Renovierung und Sanierung
Bei einer Sanierung kommen die Rechnungen von allen Seiten: Abbruch, Elektro, Sanitär, Fliesenleger, Maler, dazu Container und Baustrom. Diese Vorlage hält alles zusammen. Tragen Sie Gesamtbudget und Puffer ein und erfassen Sie jede Position nach Raum und Gewerk mit dem Angebotspreis des Handwerkers. Mit jeder Rechnung ergänzen Sie Material und Arbeitskosten; jede Zeile zeigt dann Ist-Kosten, bereits bezahlt, noch offen und die Abweichung zum Angebot.
Der Überblick oben zeigt, wie viel vom Budget nach allen offenen Zahlungen noch übrig ist, ohne den Puffer anzutasten. Weil Material und Arbeitskosten in getrennten Spalten stehen, sehen Sie die Arbeitskosten auf einen Blick, was für die Steuererklärung nützlich sein kann. Das zweite Blatt verteilt das Budget auf die Räume, mit Diagramm Budget gegen Ist, das dritte ist der Zahlungsplan für Anzahlungen, Abschläge und Schlussrechnungen.
Was enthalten ist
- Gesamtbudget und Puffer in Prozent, frei änderbar
- Positionen nach Raum und Gewerk mit Angebot, Material, Arbeitskosten, Ist-Kosten, bezahlt und offen
- Abweichung zum Angebot, rot markiert, wenn es teurer wird
- Blatt Nach Raum mit Budget, Angeboten, Ist-Kosten und erwarteten Kosten samt Diagramm
- Zahlungsplan für Anzahlungen, Abschläge und Schlussrechnungen; Überfälliges wird rot
- Für Excel, Google Tabellen und LibreOffice, Druck auf A4 quer
So funktioniert es
- Löschen Sie die Beispielzeilen auf allen drei Blättern oder überschreiben Sie sie.
- Tragen Sie Bauvorhaben, Gesamtbudget und Puffer auf dem Blatt Kosten ein.
- Verteilen Sie auf dem Blatt Nach Raum das Budget auf Küche, Bad und die übrigen Räume.
- Erfassen Sie jede Leistung mit Raum, Gewerk, Handwerker, Angebotspreis und Status.
- Ergänzen Sie mit jeder Rechnung Material, Arbeitskosten und Zahlungen; nach der Abnahme Status auf Abgenommen setzen.
- Planen Sie Anzahlungen und Abschläge im Zahlungsplan und setzen Sie sie nach der Überweisung auf Ja.
So behalten Sie die Renovierungskosten im Griff
Holen Sie für jedes größere Gewerk mehrere schriftliche Angebote ein und vergleichen Sie die Leistungsbeschreibung, nicht nur den Endpreis. Ein Kostenvoranschlag ist eine Schätzung, ein Festpreisangebot bindet den Handwerker an den Preis.
Arbeitskosten getrennt erfassen: Für Handwerkerleistungen im eigenen Haushalt kommt eine Steuerermäßigung nach § 35a EStG in Frage, die sich nur auf den Arbeitskostenanteil bezieht. Lassen Sie sich Arbeits- und Materialkosten auf der Rechnung getrennt ausweisen und zahlen Sie per Überweisung, nicht bar. Ob und in welcher Höhe sich das für Sie auswirkt, klären Sie mit Ihrem Steuerberater oder dem Finanzamt.
Vereinbaren Sie Abschlagszahlungen nach Baufortschritt statt hoher Vorauszahlungen und zahlen Sie die Schlussrechnung erst nach der Abnahme mit Protokoll. Mängel, die Sie bei der Abnahme bemerken, gehören ins Protokoll.
Im Altbau ist ein Puffer von 15 bis 20 % realistisch: Hinter alten Fliesen und Putz steckt oft mehr Arbeit als gedacht.
Häufige Fragen
Wie viel Puffer sollte ich bei einer Renovierung einplanen?
Üblich sind 10 bis 20 % der Gesamtkosten, im Altbau eher am oberen Ende. Den Prozentsatz ändern Sie im Blatt Kosten, der reservierte Betrag erscheint im Überblick.
Warum gibt es getrennte Spalten für Material und Arbeitskosten?
Damit Sie sehen, wofür das Geld ausgegeben wird, und die Arbeitskosten für die Steuererklärung griffbereit haben. Bei Handwerkerleistungen zählt steuerlich nur der Arbeitsanteil, deshalb lohnt es sich, ihn getrennt zu erfassen.
Was zeigt die Spalte Offen?
Den Betrag, den Sie für eine Position noch zahlen müssen: Angebotspreis (oder die höheren Ist-Kosten) minus bereits bezahlt. Nach der Abnahme rechnet die Tabelle mit den Ist-Kosten.
Eignet sich die Vorlage auch für einen Neubau?
Für einen Neubau können Sie statt Räumen Bauabschnitte wie Rohbau, Dach und Innenausbau verwenden. Für eine Gliederung nach DIN 276 ist sie nicht ausgelegt.
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